Reges Presseinteresse bei FDP-Kampagnen-Bilanz

Anna von Treuenfels: Reformbefürworter kämpfen mit unfairen Mitteln
Katja Suding: Echte Priorität für Bildung
Sylvia Canel lädt Schüler nach Berlin ein

Vor Journalisten aus TV, Radio und Print zogen heute die Verantwortlichen der Hamburger FDP eine erste Bilanz der Volksentscheid-Kampagne. Anna von Treuenfels lobte als Kampagnenleiterin den Einsatz der gesamten Partei und kritisierte die Reformbefürworter um den Bürgermeister für den Einsatz unfairer Mittel in der politischen Auseinandersetzung. Wer den Reformgegnern Ausländerfeindlichkeit vorwerfe, beweise damit, dass ihm endgültig die Argumente ausgegangen seien.

Katja Suding forderte eine echte Prioritätensetzung in Richtung Bildung. Das könne nur dadurch geschehen, dass an anderer Stelle konsequent gespart würde, etwa bei den Planstellen der städtischen Verwaltung.

FDP-Chef Rolf Salo betonte, er sehe mit großer Zuversicht dem Tag des Volksentscheids entgegen. Bedauerlicherweise sei an die Stelle des Austausches von Sachargumenten immer mehr eine polemische Emotionalisierung im Kampf um jede Stimme beim Volksentscheid getreten. Hierfür trügen der Senat und die Parteien in der Bürgerschaft die volle Verantwortung. Salo kündigte ein FDP-Projekt zur Lese- und Medienkompetenz bei Hamburger Migrantenkindern an.

Die FDP-Bildungsexpertin Sylvia Canel MdB, plant in diesem Zusammenhang zwei Mal pro Jahr eine Berlin-Reise für Hamburger Schüler mit Migrations-Hintergrund, um dort Einrichtungen von Medienunternehmen wie die Hauptstadtstudios von ARD und ZDF sowie Korrespondenten-Büros Hamburger Medien vorzustellen. „Ich möchte, dass wir durch Einbeziehung gegenseitiges Interesse wecken und zeigen, dass Politik und Nachrichten in TV und Web für alle da sind!“ Canel forderte außerdem mehr Wettbewerb im Bildungsbereich durch mehr Anbieter. Die Vielfalt des Angebots ziehe auch eine Qualitätsverbesserung nach sich.

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