Mehr aus Medien machen

Hamburger FDP-Präsidium will Migrantenkinder fördern

Die Hamburger FDP nimmt das Ende der Volksentscheid-Kampagne gegen die Primarschulreform zum Anlass, eine nachhaltige Leseförderung und Medienerziehung für Migrantenkinder zu initiieren.

„Alle Untersuchungen zeigen, dass Sprach-und Medienkompetenz Schlüsselqualifikationen für gesellschaftliche Teilhabe mit Chancen in Schule und Beruf sind“, so der FDP-Landesvorsitzende Rolf Salo. Nach seinen Angaben hat das Hamburger Präsidium der Partei jetzt eine langfristige Projektplanung in diese Richtung initiiert: „Liberal ist in diesem Zusammenhang, selbst mit anzupacken und nicht nur nach Hilfe von Ämtern und Einrichtungen zu rufen!“

Kampagnenleiterin Anna von Treuenfels will zusammen mit Presse-sprecher Henry C. Brinker sechs Mal pro Jahr einen Lese- und Medienworkshop durchführen. In Zusammenarbeit mit Schulen sollen benachteiligte Jugendliche an eine qualifizierte Mediennutzung und Lesebereitschaft herangeführt werden. „Wir wollen keine einmalige PR-Aktion, sondern ein langfristiges Projekt, für das wir weitere Privatleute suchen!“

Die FDP-Bildungsexpertin Sylvia Canel MdB, plant in diesem Zusammenhang zwei Mal pro Jahr eine Berlin-Reise für Hamburger Schüler mit Migrations-Hintergrund, um dort Einrichtungen von Medienunternehmen wie die Hauptstadtstudios von ARD und ZDF sowie Korrespondenten-Büros Hamburger Medien vorzustellen. „Ich möchte, dass wir durch Einbeziehung gegenseitiges Interesse wecken und zeigen, dass Politik und Nachrichten in TV und Web für alle da sind!“

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