KITA-Kosten schwächen Familien

Martina Kaesbach: Dem Senat kann man nichts mehr glauben

„Dem Senat kann man nichts mehr glauben!“ Mit diesen Worten reagiert Martina Kaesbach auf die in der Presse bekannt gewordenen Zahlen von Familien, die 100 Euro mehr für KITA-Betreuung zahlen müssen. Danach müssten in manchen Bezirken ein Viertel der KITA-Eltern 100 Euro mehr im Monat für Betreuung ausgeben, 500 Euro monatliche Betreuungskosten seien in Hamburg keine Einzelfälle für wenige Reiche.

Die sozialpolitische Sprecherin der Hamburger Liberalen verweist darauf, dass gerade bei der Kinderbetreuung die Bürger mehrfach hinters Licht geführt worden sind. Der kassierte Anspruch auf einen Betreuungsplatz ab 2 Jahren als gebrochenes Wahlversprechen bildete bisher den vorläufigen Höhepunkt.

„Dass sich der Senat verrechnet hat und tatsächlich glaubte, nur einige Wohlhabende würden mit 100 Euro mehr zur Kasse gebeten, ist ein Skandal. In jedem Fall hat die Bürgerferne des Senats inzwischen ein Ausmaß erreicht, das vorher in Hamburg nicht für möglich gehalten wurde. Der Volksentscheid wird der Regierung in vielfacher Hinsicht die Augen öffnen“, so Kaesbach, die nun umso mehr mit vorgezogenen Neuwahlen rechnet.

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