FDP-Spitze schlägt Anna von Treuenfels-Frowein als Spitzenkandidatin vor.

Die Landesvorsitzende der FDP-Hamburg Katja Suding und die beiden Vorsitzenden der FDP-Bürgerschaftsfraktion Anna von Treuenfels-Frowein und Michael Kruse haben heute einen gemeinsamen Vorschlag für die Spitzenkandidatur der FDP zur Bürgerschaftswahl 2020 vorgelegt. Danach wird Anna von Treuenfels-Frowein auf Platz 1 kandidieren, Michael Kruse auf Platz 2.

Katja Suding: „Mit Anna von Treuenfels-Frowein schlagen wir eine erfahrene Bürgerschaftsabgeordnete als Spitzenkandidatin vor, die sich in acht Jahren in der Führung der FDP-Fraktion allseits Achtung erarbeitet hat. Ihre Fachthemen Bildung und Justiz sind zentrale Politikfelder, in denen Hamburg dringend einen Neustart braucht. Ich bin sicher, sie wird die Hamburger FDP gestärkt in die nächste Bürgerschaft führen. Und ich freue mich über die Kandidatur von Michael Kruse auf Platz 2, der als profilierter Wirtschaftsexperte das Team verstärken wird.“

Anna von Treuenfels-Frowein: „Hamburg braucht eine Politik der bürgerlichen Mitte: Eine Verkehrspolitik für alle, mehr Wohnungen, bessere Bildung, ein durchsetzungsfähiger Rechtsstaat und eine starke Wirtschaft – das sind FDP-Kernthemen, für die ich mich engagieren werde. Wir kämpfen für eine FDP, die mit zweistelligem Ergebnis in die Bürgerschaft einzieht und dann die Chance hat, in einem neuen Senat klare liberale Akzente zu setzen.“

Michael Kruse: „Ich unterstütze die Spitzenkandidatur von Anna v. Treuenfels-Frowein. Gemeinsam haben wir beste Chancen, Hamburg mit modernen liberalen Ideen vor einer Politik der Schlagseite zu bewahren, die Wirtschaft und Infrastruktur vernachlässigt und die Wohlstandsgrundlagen dieser Stadt gefährdet.“

Ende September wählt ein FDP-Landesparteitag die Liste zur Bürgerschaftswahl. Einen gemeinsamen Vorschlag zur Besetzung der Spitzenkandidatur hatten die Landesvorsitzende und die Bürgerschaftsfraktionsvorsitzenden vor einem Jahr angekündigt.

2 Gedanken zu „FDP-Spitze schlägt Anna von Treuenfels-Frowein als Spitzenkandidatin vor.

  1. sehr geehrte frau v. treuenfels, ich bin ja einigermaßen enttäuscht. neulich hat mich meine familie zu schule gefragt und ich habe gesagt, die könnt ihr wählen ( interv. schalthoff ( es gibt nur hier 3xwlan ) und herrn lindner in nrw – erstmal denken wir über inklusion 1 ein jahr nach.
    und hat er inklusion gestoppt ? ich glaube er denkt jetzt besser schlecht regieren , als auf dienstwagen zu verzichten . darf ich mich auf den einheitslehrer freuen?

  2. Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

    Zu Ihren zwei Punkten:

    Die Hamburger Freien Demokraten haben sich in Bezug auf die Inklusion für ein Wahlrecht und für den Erhalt der Förderschulen stark gemacht. Inklusion ist das Ziel, darf aber kein Zwang werden.

    In Bezug auf die Lehreraus- und Weiterbildung ist unsere Haltung ebenfalls glasklar: Wir lehnen den Einheitsschullehrer ab. Wir setzen uns dafür ein, dass die Lehrer schulformspezifisch ausgebildet und so gut auf die Praxis vorbereitet werden. Nur so können die Lehrer den unterschiedlichen Schulprofilen und Bedarfen der Schüler gerecht werden. Ziel ist hierbei immer die optimale Förderung der Schüler.

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