FDP-Kritik an Rathaus-Empfang für Frau Castro

Rolf Salo: „Beleidigung für Diktatur-Opfer!“

„Der Empfang von Mariela Castro am 4.8. im Hamburger Rathaus durch den Staatsrat und EU-Bevollmächtigten Carsten Lüdemann ist eine Beleidigung der Hamburger Bürgerinnen und Bürger und eine Verhöhnung kubanischer Diktatur-Opfer durch den Senat.“, stellt der Landesvorsitzende der FDP Hamburg, Rolf Salo fest.

Die Tochter des kubanischen Staatspräsidenten Raúl Castro wurde anscheinend in ihrer Funktion als Direktorin des „Centro Nacional de Educación Sexual“, des kubanischen Zentrums für sexuelle Aufklärung, begrüßt.

Wenn solche Ehren zukünftig allen Institutsdirektoren, die Hamburg besuchten, zuteil würden, dürfte Herr Lüdemann das Rathaus vor lauter Empfängen nicht mehr verlassen können. Tatsächlich sei das Herz der Hamburger Demokratie nur zu Ehren der Tochter des kubanischen Diktators geöffnet worden. Jetzt habe sich der Hamburger Senat unter Führung der CDU der Illusion der GAL angeschlossen, dass die massiven Menschenrechtsverletzungen im kubanischen Utopia toleriert werden müssten, damit der neben Nordkorea letzte Einheitsstaat kommunistischer Prägung kultiviert werden könne.

Rolf Salo: „Anders ist der Empfang für eine überzeugte Verteidigerin der kubanischen Diktatur, die mit freundschaftlichem Respekt wie ein Staatsgast behandelt wird, nicht erklärbar. Ich erwarte eine öffentliche Entschuldigung des Senats bei den Hamburger Bürgerinnen und Bürgern und den Opfern der kubanischen Diktatur.“

Ein Gedanke zu „FDP-Kritik an Rathaus-Empfang für Frau Castro“

  1. dem kann ich mich nur anschliessen.

    Ich möchte diesen Umstand zum Anlaß nehmen und anmerken, dass auf der CSD Parade durch die Teilnehmer selbst einzig und allein es FDP Mitglieder waren , die öffentlich und sichtbar mit Transparenten gegen Frau Castro, welche zusammen mit dem Schirmherren Corny Littmann die Parade quasi angeführt hat, ihren Protest zum Ausdruck gebracht haben.
    Das zeigt, dass nur durch die FDP Bürger- und Menschenrechte konsequent und jenseits von politischen Ideologien eigefordert werden.

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