Energiewerke müssen sich mit Preisen im Wettbewerb beweisen

Zum Geschäftsbericht der Hamburger Energiewerke erklärt der FDP-Landesvorsitzende Michael Kruse, MdB:

„Es reicht nicht aus, dass die Hamburger Energiewerke stolz darauf sind, einen Überschuss zu erwirtschaften. Berücksichtigt man die enormen Kosten des Netzrückkaufs, so ist das Ergebnis enttäuschend. Bisher hat der Rückkauf der Netze zehn Jahre Ressourcen durch Volksentscheid, Vertragsverhandlungen, Akteneinsichten, Carve-outs, Standortkonzepte und Fusionen gebunden, ohne bereits nennenswerte Effekte erzielt zu haben.

Die Energiewerke müssen ihren Kunden attraktive Preise anbieten. Bei Vergleichsportalen schneidet der städtische Energieversorger mit seinen Tarifen häufig bestenfalls durchschnittlich ab. Für 2022 wurde zudem bereits eine Preiserhöhung vollzogen.

Die Energiewerke haben durch den städtischen Betreiber eine privilegierte Marktposition. Jetzt müssen sie unter Beweis stellen, dass sie im Wettbewerb mit privaten Anbietern auch attraktive Preise anbieten und gleichzeitig die Energiewende erfolgreich vorantreiben können“.

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