Neumitglied des Monats: Stefan Hauschildt

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Den letzten Anstoß, das Smartphone zu zücken und den Mitgliedsantrag bei den Freien Demokraten auszufüllen, lieferte die US-Wahl: „Ich kann hier nicht nur rumsitzen und zusehen, wie bei uns das Gleiche passiert“, hatte sich Stefan Hauschildt gesagt und auf ‚Absenden‘ geklickt. Doch auch schon vorher hatte sich der 27-jährige mit der FDP beschäftigt.

 

 

 

Insbesondere während der vergangenen Wahlen bekam der freiberufliche Softwareentwickler mehr und mehr das Gefühl, seine Interessen und Haltungen würden am besten von den Freien Demokraten vertreten werden. Der Gedanke der Selbstbestimmung des Individuums bildete für ihn hierbei den Kern.

Die festgestellte Übereinstimmung mit den Vorstellungen der FDP führte zu gelegentlichen „Gefällt mir“-Klicks auf Facebook – und irgendwann zu Stefan Hauschildts erstem Besuch einer Veranstaltung zur Rente bei den Jungen Liberalen in Hamburg. „Ein Thema, welches mir als Selbstständiger und ehemaliger Berater im Finanzdienstleistungsvertrieb sehr am Herzen liegt und das gerade bei der Jungend unzureichend präsent ist“, so der Mitte 2015 von Neumünster nach Hamburg gezogene Hauschildt.

Nach dieser Veranstaltung riss der Kontakt zu den Jungen Liberalen nie ab, jedoch ließen dem 27-jährigen seine Fußballmannschaft sowie seine Hochzeitsvorbereitungen keine Zeit für weitere Veranstaltungsbesuche. Mittlerweile ist Stefan Hauschildt Mitglied der Freien Demokraten, verheiratet und die Winterpause steht vor der Tür. Wenn er also nicht mit seiner Frau Viviane gemeinsam kocht oder mit ihr um die Alster oder im Stadtpark läuft, wird man ihn wahrscheinlich häufiger bei Veranstaltungen der FDP antreffen. In jedem Fall möchte er die FDP nicht nur in Hamburg mit seiner Zeit und Energie unterstützen, sondern auch über die Landesgrenze hinaus Farbe bekennen.

2 Gedanken zu „Neumitglied des Monats: Stefan Hauschildt

  1. Ich (Hamburgerin) entstamme einer alten sozialdemokratischen Familie und bin die einzige der älteren Generation in meiner Familie, die kein Parteibuch der SPD hat. Als ich, Jahrgang 1951, das erste Mal zur Wahlurne ging, meinte mein Großvater: „Du weißt ja, wo du dein Kreuz zu machen hast!“ „Ja Opa!“. Mein Kreuz ging an die FDP :-). Liberal, Selbstbestimmung … das war und ist so meins! Bei der nächste Wahl war die Richtung der FDP für mich leider nicht mehr so richtig zu erkennen, sie verhielt sich schwammig, ob mit SPD oder CDU und CDU hätte mir zum damaligen Zeitpunkt überhaupt nicht gefallen, also machte ich mein Kreuz über einige Jahrzehnte bei der SPD. Heute meine ich, es muss neben der SPD und CDU eine dritte stabile Partei im Bunde geben und da kommt für mich nur die FDP in Frage (zurück zu meinen eigentlichen „politischen“ Wurzeln). Also werde ich bei der anstehenden Wahl in Gedanken wieder „Ja Opa“ sagen!

  2. zu Löw, Sigrid
    liberal, selbstbestimmt und normale Bürgerrechte anerkennend!
    Ich wünsche mir, dass die FDP sich noch mehr und vehement für den Bürger und seine Rechte einsetzt. Die der Exekutive bei- oder nachgeordnete Judikative in Deutschland ist ein Skandal! Ebenso kann sich die Justiz nicht ausschließlich auf Gutachten stützen, sondern muss eigene Fachkompetenz entwickeln. Ich hoffe, dass die FDP sich noch mehr als rechtsstaatliche als als Wirtschaftspartei engagiert.

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