Neumitglied des Monats: Johannes Weber

 

In der Startup-Szene hat Christian Lindner spätestens durch seine Wutrede 2015 im Landtag von NRW breite Aufmerksamkeit erlangt („… wenn man scheitert, ist man sich Spott und Häme sicher“).  In seinen Worten finden sich viele Gründer in Deutschland wieder. Und spätestens seit die FDP das Thema Start-Ups zum festen Bestandteil ihrer politischen Agenda gemacht hat, erhält die Partei in der Gruppe der Startup-Gründer mit 28,6 % den stärksten Zuspruch (Deutscher Startup Monitor 2016).

Johannes Weber (28) ist Gründer des Hamburger Startups bentekk, das portable Gasmesstechnik mit einem Internet-of-Things-Ansatz verbindet. In den vergangenen drei Jahren hat seine Firma ein Messgerät für Gefahrenstoffe entwickelt, das vor allem im Arbeitsschutz in der chemischen Industrie zum Einsatz kommt. Nach mehreren Höhen und Tiefen konnte das Startup im Frühjahr 2017 einen großen Erfolg erzielen, die Mehrheitsübernahme durch einen Lübecker Konzern.

Der Wirtschaftsingenieur kennt die breite Zustimmung für liberale Inhalte in der Startup-Szene aus persönlicher Erfahrung, aber auch die Zurückhaltung sich zu einer politischen Partei zu bekennen und sich für diese zu engagieren. „Das Zögern einer Partei beizutreten erfahre ich in Gesprächen mit Bekannten und kenne es selbst. Man möchte sich nicht festlegen und um etwas zu verändern und eigene Ideen einzubringen braucht man viel Zeit.“.

Er ist den Freien Demokraten mit dem Ziel beigetreten, die Themen Gründung, Digitalisierung und Wirtschaft programmatisch weiterzuentwickeln. „Ich habe verstanden, dass man nicht jedes Detail der Beschlusslage kennen und auch nicht in jedem Punkt zustimmen muss, wenn man die gleichen Kernüberzeugungen und Werte teilt“, so Johannes. Wichtig sei ihm gewesen, vor der Bundestagswahl ein positives Signal zu senden.

„Während die Mehrheit der Parteien ein pessimistisches Zukunftsszenario zeichnen und Uber, Airbnb sowie der Digitalisierung im Allgemeinen mit Angst begegnen, stellen die Freien Demokraten die Chancen zur Erneuerung der Wirtschaft in den Vordergrund. Das Vertrauen, den Wohlstand Deutschlands durch mutige, unternehmerische Initiativen auch in den kommenden Jahrzehnten zu sichern, entspricht dem zukunftsgewandten, optimistischen Weltbild der FDP. Das gefällt mir“, so Johannes.

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