Hochmut kommt vor dem Fall

„Zwanzigtausend Hamburger haben gegen die ‚Busbeschleunigung‘ unterschrieben, auch die FDP hat kräftig für die Initiative geworben. Trotz des wachsenden Protestes gegen unkoordinierte Buddelei und staubildenden Straßenrückbau stellt sich die SPD stur.

Sie wird, wie schon bei Primarschule und Netzrückkauf erleben, dass die Arroganz der Macht gegenüber dem erklärten Volkswillen scheitert: Hochmut kommt vor dem Fall und der Stopp der ‚Busbeschleunigung‘ wird nicht abzuwenden sein. Leider werden bis dahin viele Millionen Steuergeld verpulvert und hunderte Parkplätze, Bäume und funktionierende Straßenzüge vernichtet sein – ein SPD-Desaster mit Ansage“, so Katja Suding, Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, zur Übergabe der 20.000 Unterschriften für eine Volksinitiative gegen das sogenannte Busbeschleunigungsprogramm.

Ein Gedanke zu „Hochmut kommt vor dem Fall

  1. Der Straßenbau in Hamburg führt zum Stau, da gleichzeitig gebuddelt wird, ohne Ausweichmöglichkeit für meine Fahrt zur schleswig-holsteinischen Westküste. Der einzige Stau, der mitgemacht werden sollte: Die Gegendemonstration zum PEGIDA-Aufmarsch (das Wort wird von mir bewusst gewählt, da es an die Wortwahl der Nazis im Dritten Reich erinnert). Gedanklich bin ich bei Frau Suding, deren Gesicht ich mir zusammen mit vielen Liberalen bei der Gegendemonstration wünsche. Ob ich zum 08. Februar kommen kann hängt vom hiesigen Wetter und der Bahnverbindung ab.

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