Ehe für alle: ein Meilenstein für die Gleichstellung in Deutschland

 

 

„Die heutige Entscheidung ist ein Meilenstein für die Gleichstellung Homosexueller in Deutschland“, so die Reaktion der Landesvorsitzenden Katja Suding nach der Entscheidung des Deutschen Bundestags zum von SPD, Grünen und der Linkspartei eingebrachten Antrag „Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“.

Der Umgang mit Minderheiten sei ein wichtiger Gradmesser für die Offenheit einer Gesellschaft, analysierte Suding. „Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partner ist deshalb weit mehr als ein Symbol – es geht hier vor allem um die vollständige rechtliche Gleichstellung, die bisher zum Beispiel beim Thema Adoption von Kindern nicht gegeben war“, so die Landesvorsitzende weiter. Es gebe so keine Liebe zweiter Klasse mehr. Dies sei längst überfällig gewesen.

Auf Initiative der Freien Demokraten waren in den zurückliegenden Jahren bereits deutliche Verbesserungen für homosexuelle Paare erzielt worden: dies war neben der Gleichbehandlung bei der Ausbildungsförderung auch die volle Gleichstellung bei der Erbschafts- und Grunderwerbssteuer. Mit dem Verweis auf die jahrelange Forderung der FDP die Ehe für alle zu beschließen, sagte Katja Suding: „Wir Freie Demokraten haben uns seit vielen Jahren für die Ehe für alle eingesetzt und freuen uns deshalb über diese sehr gute Entscheidung zu mehr Freiheit und Toleranz.“ Schwule und Lesben könnten nun endlich als Paare und Familie voll umfänglich füreinander da sein und Verantwortung übernehmen, betonte die Hamburger Landesvorsitzende und schloss mit den Worten: „Das ist ein historischer Tag für Deutschland.“

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