Michael Kruse

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Landeslistenplatz: 3
Kreis/Kreislistenplatz: Wahlkreis Barmbek, Uhlenhorst & Dulsberg, Listenplatz 1
Familienstand: ledig

In der FDP seit: 2007
FDP-Funktionsträgerpositionen: Kreisvorstand Barmbek-Uhlenhorst
Polit. Schwerpunktthemen: Wirtschaft, Hafen und Start-Ups

Ich setze mich in Hamburg ein für…: Eine dynamische Metropole, in der Menschen gut arbeiten und wohnen können.
Was mich stört in Hamburg…: Politik, die nur an die Gegenwart und nicht an die Zukunft denkt. Menschen, die mit dem Status quo zufrieden und mit dem Stillstand zufrieden sind.
Mein Lieblingsort in Hamburg: An und auf der Alster.
Ich liebe Hamburg, weil…: Die Leute ehrlich und direkt sind, die Stadt weltoffen und tolerant ist und Hamburg mit seinem vielen Wasser und seinen vielen Parks unvergleichlich schön ist.

Ehrenämter: Präsident der Mitgliederversammlung der Jungen Liberalen Hamburg, Stellv. Mitglied im Sanierungsbeirat Fuhlsbüttler Straße, Aktives Mitglied bei „Welcome to Hamburg-Barmbek“.
Hobbys: Fußball: HSV, Rudern: neuerdings auch auf der Alster, Reisen: Am liebsten ins Warme, Lesen: Jedes gute Buch von Heinrich von Kleist bis Sven Regener.

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2 Gedanken zu „Michael Kruse

  1. Moin Herr Kruse,
    kann mich im Wesentlichen mit Ihrem Wahlprogramm identifizieren. Interessiere mich speziell für Hafenentwicklung/ Ausbau und die Elbvertiefung, halte die Westerweiterung Eurogate aber für überflüssig und „rausgeschmissenes“ Geld. Wie steht die FDP, stehen Sie zum Thema??
    MfG
    R.Dübler

  2. Hallo Herr Dübler,

    vielen Dank für Ihren Kommentar und die darin enthaltene Frage. Wir sprechen uns als FDP Hamburg für die Westerweiterung des Hafens aus. Die Umschlagsprognosen für den Hamburger Hafen gehen von einer Steigerung im Bereich von 13,6 bis 19,3 Millionen Standardcontainer (TEU) aus bis zum Jahr 2025. Die höchste Eintrittswahrscheinlichkeit liegt bei 15,4 Millionen TEU. Derzeit hat der Hafen rund 14 Millionen TEU Kapazität. Die Westerweiterung schafft die Voraussetzungen für weitere 2 Millionen TEU jährliche Umschlagskapazität, die wir aufgrund der Umschlagsprognosen brauchen werden.

    Drei Gründe sind dabei für unsere Entscheidung maßgeblich:

    1. Der Wendekreis, der Teil des Projektes ist, erweitert den Drehkreis von 480 auf 600 Meter. Er macht das Wenden großer Schiffe sicherer und verlängert das Tide-Zeitfenster für Wendemanöver. Im Zuge der Schiffsgrößenentwicklung muss der Hamburger Hafen wettbewerbsfähig bleiben und sich dem Fortschritt im Hinblick auf die Schiffsgrößenentwicklung wo möglich anpassen.

    2. Positiv sehen wir die Verlängerung der Kaimauer um 1.059 m – das sind zwei neue Tiefwasserliege-plätze für modernste Großschiffe und ein neuer Feederliegeplatz bei einem moderaten Flächen-verbrauch von 38 ha.

    3. Die Westerweiterung ist ein großes und komplexes Projekt, das eine Bauzeit von mindestens sechs Jahren haben wird. Entsprechend wichtig ist es, die Planung und Realisierung mit Zeitdruck voran zu treiben.

    Nicht zu vernachlässigen ist auch die Planungssicherheit: Durch die Umsetzung der bereits lange geplanten Westerweiterung schafft Hamburg international Vertrauen in den Hafen bei Reedern und Verladern. Dieses Vertrauen ist durch die Verzögerungen und Mängel in der Planung der Fahrrinnenanpassung bereits beschädigt. Die Westerweiterung sollte deshalb nicht unter die Räder geraten.

    Da Sie ja kein Unbekannter im Hamburger Hafen sind: Gerne biete ich Ihnen ein persönliches Gespräch an, um die hier angerissenen Aspekte intensiver zu diskutieren. Sie erreichen mich unter michael@kruse.hamburg per E-Mail.

    Viele Grüße

    Michael Kruse

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